Die gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Isny im Allgäu wurde 1998 von Frau Katharina Grübler und Frau Dr. Ursula-Schoch-Grübler als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Zweck der Stiftung ist die Sicherung des Fortbestandes und die Förderung der Fachhochschule und Berufskollegs nta Prof Dr. Grübler gGmbH sowie die Förderung der Berufsausbildung- und -fortbildung junger Menschen im Bereich der Naturwissenschaften und Technik, einschließlich der Vergabe von Stipendien auf diesem Gebiet. Die Stiftung ist Mehrheitsgesellschafter der Naturwissenschaftlich-Technischen Akademie Prof. Grübler gGmbH.

Engagement mit Leidenschaft

Die erste Vorsitzende der Stiftung, Frau Dr. Ursula Schoch-Grübler, verstarb am 15. Juni 2011 nach langer schwerer Krankheit. Sie machte sich bei der BASF als Senior Vice President im Informationsmanagement weltweit einen Namen. Für Ihre Verdienste diesbezüglich wurde sie 1988 mit der Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg und vielen weiteren Preisen ausgezeichnet. Die Stiftung wird ihre Vorsitzende für ihre menschliche Wärme, ihre offene, unkomplizierte Art und ihre Hingabe zu den Anliegen der Stiftung immer in Erinnerung behalten.

Der jetzige Vorsitzende der Stiftung ist Wolfgang Brunner Geschäftsführer und Inhaber zebris GmbH. Die Stiftung wird vertreten durch den Stiftungsvorstand als dem einzigen Organ der Stiftung. Er besteht aus bis zu acht Mitgliedern, wobei mindestens ein Mitglied Abkömmling ersten oder zweiten Grades des am 1. September 1976 verstorbenen Prof. Dr. Harald Grübler sein soll. Die Mitglieder sind selbstlos tätig.

Der Vorstand der nta Stiftung

Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Brunner, Geschäftsführer zebris Medical GmbH

1972 – 1975 Ausbildung zum Physikalisch-technischen Assistenten an der nta Prof. Dr. Grübler in Isny
1975 – 1980 Studium an der Fachhochschule Ravensburg Abschluss: Diplom Ingenieur (FH), Fachrichtung: Elektrotechnik
1980 – 1985 Technischer Angestellter am Institut für Arbeitsphysiologie / Ergonomie der Technischen Universität München
1985 – 1987 Aufbau eines Ingenieurbüros
seit 1987 Geschäftsführender Gesellschafter der zebris Medical GmbH in Isny
seit 2013 Im Stiftungsvorstand der Naturwissenschaftlich-Technischen Akademie nta Isny

Bürgermeister der Stadt Isny

Wassertorstraße 1-3
88316 Isny im Allgäu

E-Mail: rainer.magenreuter @isny .de

Geboren am 20.07.1966 in Freudenstadt, verheiratet, 4 Kinder.

Ausbildung

  • Abitur in Neuenbürg/Enz
  • Wehrdienst in Speyer
  • anschließend Studium Bauingenieurwesen an der Universität Karlsruhe und Referendariat beim Regierungspräsidium Tübingen.

Prof. Dr. Eduard Heindl, geb. 1961 in Mühldorf am Inn.

Im Jahr 1995 begann Eduard Heindl, als einer der ersten in Deutschland, das Internet aktiv zu nutzen indem er die Fakultät für Physik der Universität Tübingen im Web präsentierte. Im Sommer desselben Jahres gründete er das erste Internetunternehmen Tübingens. 1997 startete er die führende Internetplattform „Der Solarserver“ mit der Vision, dass sowohl die Internetnutzung und die Solarenergie exponentiell wachsen werden und damit erfolgreich sein würde. Mit seiner sehr umfangreichen Ausbildung, er hat an der nta in Isny eine Ausbildung zum Physikalisch technischen Assistent 1981 abgeschlossen, hat an der FH-Isny als Diplomingenieur das Studium beendet und an der Universität Tübingen eine mit dem Försterpreis prämierte Diplomarbeit in Physik abgeschlossenen. Danach promovierte er bei Prof. Lichte auf dem Gebiet der Elektronenholographie. Im Jahr 2011 wurde er für sein kreatives Denken in München mit dem QUERDENKER-Award ausgezeichnet. Von der Europäischen Union ist er 2007 mit dem ICT Preis für die beste IT Innovation, dem Tsunami-Alarm- System, ausgezeichnet worden. Für seinen humanen Einsatz der IT wurde er in Karlsruhe 2007 mit dem Wolfgang Heilmann Preis für die humane Nutzung der Informationstechnologie ausgezeichnet. Er ist Mitglied im Rotary Club Furtwangen-Triberg, da ihm eine gerechte und humane Welt wichtig ist. Die Idee zum Lageenergiespeicher kam ihn, als er lange über die zukünftige Energieversorgung nachdachte und erkannte, dass die Stromspeicherung ein zentrales Problem für die Versorgungssicherheit unter Wind- und Solarkraft darstellt. Für ihn ist es Ziel dieses Speichersystems zum Wohle aller zu bauen."

Eine umfangreiche Vita ist in "Bild der Wissenschaft" erschienen: www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php

Professor an der Universität Tübingen und Leiter der Arbeitsgruppe für Physikalische Biochemie am Interfakultären Institut für Biochemie der Universität Tübingen

Herr Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Wolfgang Voelter ist ein Wissenschaftler mit internationalem Rang und Namen.
Diese Aussage kann durch zahlreiche Fakten - und davon hier nur ein Bruchteil - belegt werden.

Wissenschaft
Herr Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Wolfgang Voelter hat über 30 Bücher und 800 Veröffentlichungen publiziert. Sein Schwerpunkt liegt in der Naturstoffchemie und dessen Verarbeitung zu Heilmitteln, wie z.B. die Aufklärung der molekularen Struktur von Inhaltsstoffen der Mistel und deren pharmazeutische Nutzung. Eine weitere Forschungsaktivität beinhaltet die Isolierung und Strukturaufklärung von Peptiden und Kohlenhydraten, sowie Herstellung natürlicher Pestizide.

Mitglied
Zahlreiche Mitgliedschaften beweisen die Wichtigkeit seiner internationalen Aktivitäten wie z.B. die Mitgliedschaft der Dritten-Welt-Akademie in Triest, der American Chemical Society und der Royal Society of Chemistry sowie des Advisory Boards des Dr. Panjwani Zentrums für Molekulare Medizin und Arzneimittelforschung der Universität Karachi.

Preise
Unendlich viele Preise wurden Herrn Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Voelter verliehen, daher hier nur die beiden Wichtigsten: Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande 1997 sowie die Verleihung der "Special and Gold Medal" seitens des Pakistanischen Präsidenten 1986.

Aufbau des Husein Ebrahim Jamal Research Institute of Chemistry, Karachi, Pakistan

Eine herausragende Leistung besteht im Aufbau des HEJ Research Instituts in Pakistan, sowie zahlreichen Kooperationen mit anderen Ländern wie z.B. Vereinigte Staaten, Jordanien, Palästina, den Philippinen, Gabun, China und Kuwait.

Sein rastloser, zäher, visionärer Einsatz für den Aufbau und die Vernetzung der Wissenschaft, nicht allein um der Wissenschaft Willen, sondern auch im Dienste der Menschheit - insbesondere in Entwicklungsländern - zeichnen Herrn Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Voelter als Brückenbauer zwischen Orient und Okzident aus.

1976 erstellte Herr Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Wolfgang Voelter ein 700 Seiten umfassendes Gutachten für die BRD (nach Korrespondenz mit Willy Brandt, Lothar Späth, Richard v. Weizsäcker u.a.), für die Unterstützung eines Forschungsprojekts zur Isolierung und Identifizierung von bioaktiven Pflanzeninhaltsstoffen in Karachi, Pakistan.

5 Millionen DM wurden von der BRD gestiftet. Der Rest wurde von der pakistanischen Regierung und der Husein-Ebrahim-Jamal-Stiftung übernommen.

Das Institut wurde in nur 5 Jahren aufgebaut. Erster Leiter und Mitgründer des Instituts war Prof. Dr. Saluzziman Siddiqui, Entdecker der "Rawolfia Alkaloide", ein Naturstoff, der gegen Bluthochdruck verwendet wird. Er gilt auch als "Vater" der pakistanischen Chemie. Das Institut hat sich als führendes Forschungsinstitut weltweit für Naturstoffchemie entwickelt.

Forschungsgebiete

Einige dieser Forschungsgebiete umfassen folgende Aktivitäten:

  • Die Isolierung, Aufklärung und Synthese von Naturstoffen, Alkaloide, Triterpene, Peptide, Flavonoide und deren Überprüfung zur Anwendung als Pharmaka.
  • Herstellungsverfahren von Vincristin aus der Pflanze "Vinca rosea" zur Bekämpfung von Krebs. das Verfahren führte zur Verringerung des Weltmarktpreises.
  • Testung von Naturstoffen zur Bekämpfung von Leukämie.
  • Erforschung von Malaria-Impfstoffen.
  • Inhaltsstoffe der Heilpflanze "Nepta hindustana" werden zum Behandeln von Herzerkrankungen und zur Senkung des Cholesterin-Spiegels getestet.
  • Ein empfängnisverhütendes Mittel auf einheimischer Pflanzenbasis wird entwickelt, da die Bevölkerungsexplosion ein ernsthaftes Problem darstellt und ausländische Medikamente aus ethnischen und finanziellen Gründen nicht angenommen werden.
  • Ein langfristiges Ziel ist es, Medikamente und Chemikalien nicht mehr aus dem Ausland zu importieren, sondern selbst herzustellen.

Mehr als 100 Doktoranden arbeiten am HEJ an ihrer Dissertation. Es findet ein wechselseitiges Stipendiatenprogramm zwischen Tübingen und Karachi statt. Neuer Direktor des Instituts ist Herr Prof. Dr. Atta-ur-Rahman, auch derzeitiger Minister für Wissenschaft und Technik in Pakistan. Erfolgreich konnte er die pakistanische Regierung davon überzeugen, den Etat seines Ministeriums tausendfach zum Zwecke der Forschung und Entwicklung zu erhöhen und damit auch den Austausch von Wissenschaftlern zwischen Deutschland und Pakistan intensiv zu erweitern.

Herr Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Wolfgang Voelter steht in langjähriger Verbindung mit der nta.

Die nta kann sich glücklich schätzen, einen solch renommierten Wissenschaftler im Stiftungsrat der nta als Mitglied zu haben.