ISNY (mh) - Die Naturwissenschaftlich-Technische Akademie (NTA) Isny hat erneut ihre Türen für Interessierte geöffnet. Besucher hatten Gelegenheit, hinter die Kulissen der Ausbildungs- und Studienstätte zu blicken und Neues über die Akademie zu erfahren.
Unter dem Motto „Die NTA live erleben" wurde auch in diesem Jahr wieder in und um die NTA einiges geboten. Von Laboren über spannende Versuche bis hin zu Berufs- und Studienberatung konnten die Besucher fast alle Räumlichkeiten besuchen und an vielen Stellen über die Naturwissenschaften staunen. Auch für das leibliche Wohl der teils aus dem weiten Umkreis angereisten Besucher war gesorgt. Ein Augenmerk wurde auf die Ausbildungs- und Studienberatung gelegt, die sich auch bei den Besuchern besonderer Beliebtheit erfreute. Viele zukünftige Studenten nahmen die Möglichkeit wahr, nicht nur die NTA besser kennen zu lernen, sondern auch Informationen über Studienfächer und Berufsaussichten zu bekommen. „Die Konstellation ist momentan die, dass es sehr viele Berufe auf dem Markt gibt, Verunsicherungen da sind und man sich über das Bild der Berufsausbildung im Vorfeld informieren will", erklärte Prof. Dr. Gerald Grübler, Rektor und Geschäftsführer der NTA. Professoren standen für Fragen zu den zehn verschiedenen an der NTA angebotenen Fachbereichen zur Verfügung. Interessierte an einem Fachhochschulstudium und an den zahlreichen Ausbildungsgängen erhielten Antworten auf ihre Fragen.
Aber auch abseits der Beratung wurde den Besuchern einiges geboten. Professoren und Studenten aus unterschiedlichen Fachbereichen öffneten ihre Labore und zeigten anhand von Experimenten, was alles mit Forschungsinstrumenten und Chemikalien möglich ist. Die Besucher konnten unter anderem lernen, wie mit Hilfe eines Spektrometers Stoffe in einer Lösung unterschieden werden können oder welche Möglichkeiten die Chemie bei erneuerbaren Energien eröffnet. Dann entsteht aus Zitronen Strom, aus einer alten Dose eine Batterie und aus Wasser der Treibstoff für ein Auto. Fasziniert waren die Gäste auch von der Schießbaumwolle, gewöhnlicher Watte, die chemisch behandelt blitzschnell in Flammen aufgeht.
Quelle: Schwäbische Zeitung (Manuel Hodrius)
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