Unterstützung finden

Außer ein Auslandsstudium (SMS) und ein Auslandspraktikum für Studierende (SMP) gibt es noch folgende weitere Förderungsmöglichkeiten:

Wer erfolgreich im Ausland studieren oder ein Praktikum absolvieren möchte, benötigt dazu eine gute sprachliche Vorbereitung. Das ERASMUS-Programm bietet Studierenden zwei- bis sechswöchige Intensivsprachkurse (EILC) direkt im Gastland. Hierfür können sie eine zusätzliche ERASMUS-Förderung erhalten.

Die ERASMUS Intensive Language Courses (EILC) bereiten die Studierenden in seltener gesprochenen und unterrichteten Sprachen auf ihren Auslandsaufenthalt vor. Sie finden unmittelbar vor dem ERASMUS-Aufenthalt statt und werden in 26 Ländern der EU angeboten:

Belgien (Niederländisch in der flämischen Gemeinschaft), Bulgarien (Bulgarisch), Dänemark (Dänisch), Estland (Estnisch), Finnland (Finnisch und Schwedisch), Griechenland (Griechisch), Island (Isländisch), Italien (Italienisch), Kroatien (Kroatisch), Lettland (Lettisch), Litauen (Litauisch), Malta (Maltesisch), Niederlande (Niederländisch), Norwegen (Norwegisch), Polen (Polnisch), Portugal (Portugiesisch), Rumänien (Rumänisch), Schweden (Schwedisch), Schweiz (Italienisch), Slowakei (Slowakisch), Slowenien (Slowenisch),Spanien (Baskisch, Galizisch, Katalanisch und Valenzianisch), Tschechische Republik (Tschechisch), Türkei (Türkisch), Ungarn (Ungarisch), Zypern (Griechisch).

In den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch werden keine EILC angeboten.

Die von der EU festgelegten Förderkriterien für EILC-Kurse sind abrufbar unter:
www.ec.europa.eu/education/erasmus/doc902_en.htm

Informationen zu den Kursanbietern aller Länder sind abrufbar unter:
www.ec.europa.eu/education/erasmus/doc1300_en.htm

www.eu.daad.de/pv

Das ERASMUS-Programm stellt Mittel für Vorbereitende Besuche (Preparatory Visits, PV) zur Verfügung. Damit können Hochschulen, Konsortien und Unternehmen Vorbereitungsrei-sen zu europäischen Partnern durchführen, um neue Kooperationen im Rahmen von ERASMUS anzubahnen.

Möglichkeiten im Rahmen von PV
Besuche auf Hochschul-, Fakultäts- und Fachbereichsebene bei künftigen europäischen Hochschulpartnern (auch bei Hochschulen, die noch keine gültige EUC besitzen) zur Vorbereitung von dezentralen ERASMUS-Mobilitätsmaßnahmen (SM, ST, IP) oder auch von zentralen Maßnahmen (Multinationale Projekte, Multinationale Netzwerke und Begleitende Maßnahmen)

  • Besuche von Hochschulvertretern bei europäischen Unternehmen bzw. förderfähigen Einrichtungen zur Anbahnung von Kooperationen im Bereich SMP
  • Besuche von Unternehmensvertretern an europäischen Hochschulen bzw. Konsortien zur Anbahnung von Kooperationen im Bereich SMP
  • Teilnahme von Hochschulvertretern an Kontaktseminaren im Ausland, die von nationalen Agenturen organisiert sind.
  • Im Rahmen einer Reise können bis zu zwei Teilnahmeländer besucht werden.

Das Programm bietet folgende Leistungen:

  • Förderung einer reisenden Person für Reisen von maximal fünf Tagen
  • Erstattung von Fahrtkosten
  • Erstattung von Aufenthaltskosten bis zu einem nach Zielländern gestaffelten EU-Höchstsatz

Sonderförderung

Für Behinderte oder Alleinerziehende wird ein erhöhter Erasmuszuschuss gewährleistet. Dies gillt für alle ERASMUS-Mobilitätslinien.

Weitergehende Information und Beratung zu den ERASMUS-Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim:

Deutschen Akademischen Austauschdienst
Nationale Agentur für EU-Hoschulzusammenarbeit
Kennedayalle 50
53115 Bonn

Tel.: 0228/882-578
Fax: 0228/882-55
E-Mail: eu-programme@daad.de
Homepage: www.eu.daad.de