Austauschaktivitäten mit der Grazer Erasmus-Partnerhochschule

Im Rahmen des Erasmus-Austausch-Programms besuchten vergangenen Woche zwei Dozenten der FH Joanneum Graz ihre Partnerhochschule, die Naturwissenschaftlich-Technische Akademie in Isny (nta).

Mit dem ERASMUS-Programm bietet die Europäische Kommission seit 25 Jahren in mittlerweile 33 Ländern eine effiziente Förderung von Studienaufenthalten und Praktika.Zentrale Bestandteile des Programms sind die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland anhand des European Credit Transfer Systems (ECTS) und die finanzielle Unterstützung von Austauschstudenten.

Generell steht das Erasmus-Programm allen Studierenden offen, die an einer teilnehmenden Hochschule regulär studieren. Entsprechendes gilt für das Lehr- und Verwaltungspersonal.

Hochschulen, die am Erasmus Programm teilnehmen möchte, müssen die erweiterte Erasmus Universitätscharta besitzen, welche die grundlegenden Ziele und Prinzipien für alle Kooperationsaktivitäten im Hochschulbildungsbereich in Europa definiert. Die nta Hochschule Isny hat diese Charta bereits verliehen bekommen.


Am 17. Und 18. April 2013 besuchten FH-Prof. Mag. Dr. MBA MSc Sonja Gögele, Fachbereichsleiterin Informatik und Transferzentrumsleiterin, und Herr Prof. DI Dr. Hubert Berger, Fachbereichsleiter Elektronik und Technologiemanagement am Joanneum Graz in Österreich, die naturwissenschaftlich-technische Akademie in Isny.

Im Vorträgen über Internetökonomie und Power electronics, E-mobility, Renewable energies gewährten Frau Prof. Gögele und Prof. Berger einen Einblick in die Fachbereiche ihrer Hochschule.
In erster Linie jedoch ging es um die Vorstellung der berufsbegleitenden Masterstudiengänge Advanced Security Engineering und Advanced Electronic Engineering.
Studenten der nta Isny können in den Masterstudiengang in Graz einsteigen. In beiden Fachbereichen werden Kurse, die sie schon im Bachelorstudium absolviert haben, angerechnet. Dies verkürzt das Masterstudium von vier auf rund drei Semester. Dieser Zeitgewinn bedeutet einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil für die Studenten der nta.

Außer dem Masterstudiengang haben Studierende zudem die Möglichkeit, über das Erasmusprogramm ein Semester oder ein Praxissemester im Bachelorbereich zu absolvieren. Das Förderprogramm der EU unterstützt Studenten dabei monatlich mit bis zu 300 Euro.

Das Auslandsamt der nta Hochschule Isny unter Leitung von Ursula Steiner koordiniert die entsprechenden Aktivitäten und diesbezügliche Anfragen.“ An der nta sprechen wir nicht nur von Internationalität, wir setzen sie auch zum Vorteil unserer Studenten in die Praxis um“, so Steiner.

Prof. Dr. Gerald Grübler, Geschäftsführer und Rektor der nta Isny, freut sich über den Austausch mit der FH Joanneum Graz: „Die Kooperation mit der FH Joanneum Graz ist ein wichtiger Baustein zur Förderung der internationalen akademischen Mobilität, die heute zunehmend an Bedeutung gewinnt.“

Die nta Isny hat bereits Kooperationsverträge mit der Hochschule Katho in Belgien, der Technischen Universität Oppeln in Polen, der Sabanci University Tuzla in Istanbul, der italienischen Universität Perugia, der Heriot Watt Universität Edinburgh in Schottland, der Universidad de Málaga, Spanien, sowie mit der Ecole Nationale Supérieure de Chimie im französischen Mulhouse.